Bisher hat der Autobauer Toyota im deutschen B-Segment keinen Van im Petto. Aus diesem Grund mangelt es dem Hersteller an einem passenden Mitbewerber auf dem Markt, auf dem sich in diesen Tagen Opel Meriva und Renault Modus tummeln. Diese Lücke soll nach Konzernangaben nun geschlossen werden. Dafür schickt Toyota eine neue Verso Version ins Rennen. Der Verso-S soll sich künftig als Van im B-Segment behaupten. Der neue Kleinwagen soll ab 2011 zu haben sein und wird auf dem Pariser Autosalon 2010 zu den Neuheiten gehören.
Optisch ähnelt er dem bereits bekannten Verso in den meisten Zügen. Jedoch ist er eine Nummer kleiner wie der altbekannte Van. Bisher hält sich Toyota zum Verso-S jedoch bedeckt. So wurde ausschließlich bekannt, dass der neue Kleinwagen kürzer als vier Meter sein soll. Zudem soll er die Zielgruppe mit einem innovativen Innenraumkonzept überzeugen. Der kleine Fünfsitzer feiert seine Premiere auf dem bevorstehenden Autosalon. Außerdem hat Toyota auf dem Pariser Autosalon weitere Neuigkeiten im Petto. Dazu gehört unter anderem der Prius Plug-in, der in Deutschland nicht vor 2012 zu haben sein wird.
Der japanische Autobauer Toyota darf sich nach wochenlangen Negativschlagzeilen über eine positive Meldung freuen. Beim Umweltranking vom VCD konnten sich die Fahrzeuge des Herstellers gegenüber zahlreichen deutschen Konkurrenten durchsetzen. So baut Toyota offiziell die umweltfreundlichsten Autos, die auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Vor allem bei den Hybridfahrzeugen hatten die Japaner auch in diesem Jahr die Nase vorn und konnten sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Der VCD hat im Rahmen vom Umweltranking insgesamt 350 Neuwagen getestet.
Als Sieger ging wie bereits im Vorjahr der Prius Hybrid hervor. Ähnlich überzeugen konnte der Auris Hybrid, der sich gemeinsam mit dem Prius die Spitzenposition teilen durfte. Bei Toyota dürfte das positive Ergebnis vor allem für neuen Mut sorgen. Nach den zahlreichen Rückrufen in den vergangenen Wochen hatte der Autobauer eine weltweite Imagekampagne gestartet. Beim Umweltranking des VCD konnte Toyota sämtliche Fahrzeuge deutscher Hersteller verdrängen. Diese setzen sich in erster Linie bei größeren Fahrzeugen mit bis zu 7 Sitzen durch.
Wohl kaum ein anderes Modell bestimmt das Image von Toyota so stark wie der Land Cruiser. Seit nunmehr 60 Jahren steht das Fahrzeug weltweit zur Verfügung und wagt den Spagat zwischen freiem Gelände und gut ausgebautem Boulevard. Nun hat der Autobauer bei dem beliebten Evergreen nochmals Hand angelegt und setzt nun auf eine Neuauflage vom Land Cruiser. Vorgestellt wurde der neue Land Cruiser schon Ende des letzten Jahres. Der Basispreis liegt bei 37.000 Euro. Auch wenn das  Evergreen damit nicht zu den günstigsten Modellen gehört, kann es sich durchaus sehen lassen.
Bei der Neuauflage haben die Ingenieure des Autobauers in vielen Bereichen Hand angelegt und nicht selten sprechen die Ergebnisse für sich. Allein die Federung vermittelt einen wohl höchstmöglichen Komfort. Für die Fahrten auf dem Gelände ist der Land Cruiser mit zahlreichen Extras ausgestattet, die sich durchaus sehen lassen können. Wer sich für das Evergreen entscheidet, sollte jedoch beim Kraftstoff nicht zur sparsamsten Sorte gehören. Immerhin schluckt der Toyota Land Cruiser auf einer Strecke von 100 km satte 8,4 Liter. Schuld daran ist vor allem die Allradtechnik, die unter anderem für ein bemerkenswertes Gewicht des Modells sorgt.
Nachdem das Wall Street Journal bereits vor Wochen von Fahrerfehlern berichtete, wird der Autobauer Toyota nun auch offiziell durch eine Regierungsstudie entlastet. Bei der Untersuchung von 58 Unfallschreibern fanden Experten der USA heraus, dass meist nicht Fehler von Toyota-Fahrzeugen für die Unfälle in den Vereinigten Staaten verantwortlich waren. Viele Fahrer verursachten die teils schweren Unfälle selbst. Mindestens 35 Fahrer bremsten nach aktuellen Studienergebnissen überhaupt nicht. In vielen anderen Fällen betätigten sie die Bremse erst in letzter Sekunde oder nur halbherzig.
Die Regierung der USA hatte die Studie bei der US-Verkehrssicherheitsbehörde in Auftrag gegeben. Lange Zeit hielten sich die Experten hinsichtlich der Ergebnisse bedeckt. Nun konnten sie Toyota jedoch offiziell entlasten. Der Autobauer wurde in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert. Vor allem US-Verkehrsminister Ray LaHood kritisierte Toyota immer wieder stark. Die aktuellen Studienergebnisse dürften dem Unternehmen jedoch Rückhalt geben. Immerhin beginnen in naher Zukunft die ersten Gerichtsverhandlungen, bei denen über Schadenersatzzahlungen für Hinterbliebene und Unfallopfer entschieden werden soll. Ausschließlich in einem Fall war die Fußmatte nachweislich schuld an dem Unfall.
Immer deutlicher drängt sich der Gedanke auf, dass sich Toyota nicht aus den Negativschlagzeilen verabschieden kann.  So wurde nun ein neues Sicherheitsproblem beim japanischen Autobauer bekannt. Diesmal ist das Lenkradschloss von Defiziten betroffen. Durch Defekte kann das Lenkradschloss während der Fahrt einrasten. Betroffen sind vor allem Toyota Modelle in den USA, wo der Autobauer nun erneut einen großflächigen Rückruf starten musste. Insgesamt müssen 373.000 Limousinen erneut in die Werkstätten.
Toyota erklärte, dass vor allem Fahrzeuge des Modells Avalon von dem Rückruf betroffen sind. Der Rückruf beschränkt sich auf Autos der Baujahre 2000 bis 2004. Andere Modelltypen aus dem Hause des japanischen Autobauers sind nicht von dem Rückruf betroffen. Die Pannenserie bei dem Konzern, der einst zu den Vorzeigebeispielen der Automobilbranche gehörte, setzt sich demnach ungehindert fort. In den vergangenen Monaten stieg die Zahl der Rückrufe in den USA sprunghaft. Doch die Defekte an Lenkradschlössern sind derzeit nicht der einzige Rückrufgrund bei Toyota. Parallel dazu laufen Rückrufe aufgrund austretenden Sprits, sowie Lenk- und Stabilitätsproblemen. Der Rückruf wegen aussetzender Motoren ist ebenso im Gange.
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